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  Unsere Mission: Frauen sichtbar machen

Aus der Frage: "Wie machen wir Frauen sichtbar?" ist für EMOTION eine Mission geworden. Gerade haben unsere Leserinnen die Möglichkeit, für den EMOTION.award 2020 abzustimmen – und der Blick auf die Nominierten ist erhebend: Jede dieser Frauen hat Raum geschaffen für andere Frauen. Jede hat nicht nur einen langen Weg beschritten, sondern ihn quasi mit gebaut. Habt ihr für eure Favoritin schon abgestimmt? Das geht hier bis zum 15.3.

Mich hat aber noch eine andere Gruppe von Frauen beschäftigt. Für den EMOTION Women’s Day haben wir unsere Community aufgerufen, sich für einen Speaker-Slot zu bewerben. Und 197 Frauen haben sich beworben – Frauen in Teilzeit, in Auszeit, in Familienzeit. Gründerinnen, Geschäftsführerinnen, Trainerinnen. Es war unglaublich bereichernd, ihre Geschichten zu lesen, auch wenn es gleichzeitig traurig ist, dass wir nur eine von ihnen auswählen konnten.

Ich habe mir vorgenommen, diese Gruppe von 197 als Ansporn zu sehen. Als in einer Excel-Tabelle vorliegendes Argument, wenn wieder Konferenzmacher*innen sagen: "Wir finden einfach keine Frauen." Denn die wichtigere Aussage wäre: "Wir machen etwas falsch, wenn wir keine Frauen finden. Könnt ihr uns helfen herauszufinden wo unser Problem liegt?"

Die 197 sind auch unsere Wunschzielgruppe, wenn es darum geht, für welche Frauen wir EMOTION und Working Women machen – reflektiert, selbstbewusst. Als toller Querschnitt für das Thema Frauen und Karriere. Frauen, so habe ich von den 197 gelernt, wollen sich mit anderen verbinden. Ihre Erfahrungen teilen, um andere zu ermutigen. Frauen sind einfach sehr großartig.


Viel Freude mit diesem Newsletter wünscht
Julia Möhn, Redaktionsleitung

 


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EMOTION.award 2020: Jetzt abstimmen!

Wir stellen alle Nominierten vor und du hast die Wahl: Stimme für deine Favoritin ab und gewinne zwei Tickets für die EMOTION.award-Gala am 18.06.20

Jetzt abstimmen und gewinnen!
 
 
 
   
 
 
    
 
 
 
   
 
 
 

"Angstfreie, verlässliche Teams sind innovativer und effektiver"

Stefanie Kuhnhen über den Megatrend Ganzheitlichkeit und wie Teams sich mit dem Wandel fühlen.


Stefanie Kuhnhen ist Geschäftsführerin Strategie und Partnerin bei der Werbeagentur Grabarz & Partner. Zusammen mit ihrem guten Freund, Markus von der Lühe, hat sie das Fachbuch „Das Ende der unvereinbaren Gegensätze“ (Springer) geschrieben. Mit Stefanie Kuhnhen sprach die Autorin Christiane Brandes-Visbeck.

Christiane Brandes-Visbeck: Die These eures Fachbuchs ist, dass die Zeit der unvereinbaren Gegensätze wie schwarz und weiß, rechts oder links vorüber ist und wir in Zukunft ganzheitlich denken, leben und arbeiten werden. Wie kommst du darauf?

Stefanie Kuhnhen: Den eher zeit-philosophischen Hintergrund zu dieser Weltsicht haben wir in unserem Buch beschrieben: In einer Welt, die durch die fortschreitende Digitalisierung zu einer globalisierten Welt wird, wird unsere Gesellschaft auf der einen Seite immer komplexer und undurchsichtiger. Auf der anderen Seite sehen wir eine immer enger werdende Verflechtung von Menschen, Systemen und Dingen. Unsere These ist, dass diese exponentiell zunehmende Verflechtung die Auflösung von klassischen Polarisierungen nach sich zieht. Das ist ein Megatrend, der sämtliche Gesellschaftsbereiche, von der Bildung über Business und Politik bis hin zum individuellem Sein betrifft und neue Strukturen, Machtverhältnisse und Systeme erzeugt. Diese Entwicklung erfordert von uns Menschen Mut zur Selbstreflexion. Nur so können wir innerer Vielfältigkeit einen Raum geben und komplexe Entscheidungen je nach Situation nach unterschiedlichen Parametern entscheiden. Wir benötigen diese Methode, um unsere Ganzheitlichkeit als Menschen und als Teams neu zu entwickeln.

Eine dieser Methoden entwickelst du selbst. Du hast dafür ein Start-up gegründet...

Unser Start-up kokoro, das ich mit Imran Rehmann und Shawn Ardeiz gegründet habe, ist tatsächlich gerade ein sehr relevantes und damit spannendes Thema! Wir haben es kokoro genannt, weil der japanische Begriff „kokoro“ für die Einheit von Kopf, Herz und Körper steht – ein entsprechendes Wort gibt es im Deutschen gar nicht. Der Purpose von kokoro ist daher, die allseits gemessenen KPIs (Key Performance Indicators) als Steuerungstool im Unternehmen um die Messung von KEIs zu ergänzen – Key Emotional Indiciators: Diese Daten sind notwendig, um den aktuellen, emotionalen Status von Teams zu messen. Wir wollen die Lücke zwischen Menschen und Zahlen, zwischen Kopf und Herz schließen. Denn je besser ein Team sich miteinander fühlt und arbeitet, umso effektiver und innovativer ist es. Dies haben zahlreiche Studien nachgewiesen. Bisher gibt es aber kein Tool, das genau das tut: Und hier helfen wir nun mit kokoro, dass Teamdaten in Echtzeit, mobil, anonym, transparent misst und es den Teams so ermöglicht, sich um sich selbst zu kümmern. Wir nennen das „Bottom-Up-Healing“.

In welcher Phase befindet sich kokoro gerade?

Die kokoro GmbH ist im Juli 2019 live gegangen. Unser MVP (Minimum Viable Product) ist jetzt draußen zum UX-Testing. Manches läuft noch nicht so rund im Backend, da arbeiten wir gerade mit Hochtouren dran. In den letzten 12 Monaten haben wir die Anwendung mit über 100 Teams getestet. Jetzt geht es in die nächste Runde, mit ersten zahlenden Kunden, die das Produkt eigenständig nutzen, was uns sehr freut. Und dann werden wir mit weiteren Investoren Partner für eine größere Skalierung finden. Aktuell geht es aber v.a. darum, dass das Produkt einwandfrei läuft – und hier lernen wir mit jedem Test wie jedes technisch basierte Start-up. Klar, auch wir haben Mitbewerber. So ist auch Google am Thema dran. Aber meine Partner und ich sind wachsam, aber optimistisch, denn wir kommen nicht wie Google aus der reinen Tech-, sondern aus der Diagnostik-Ecke: Wir starten also bei den Menschen mit Experten, die sich sehr gut damit auskennen, wie man menschliche Emotionen richtig messbar macht.

Magst du noch einmal genauer erklären, welche Rolle der emotionale Zustand von Teams mit Blick auf Ganzheitlichkeit spielt?

Es ist wissenschaftlich und empirisch bewiesen, dass angstfreie, verlässliche Teams innovativer und effektiver sind. Wir können diese weichen Faktoren also nicht mehr auslassen in unserer schnelldrehenden, digitalen und damit volatilen Wirtschaftswelt – Unternehmen, die so ganzheitlich denken und diesen ungenutzten Hebel einsetzen, werden erfolgreicher sein. Bereits Carl Rogers hat in seinen Studien über die menschenzentrierte Therapie die wichtigsten Faktoren herausgefunden, wann Menschen bereit sind, sich zu öffnen und sich zu verändern. Mendl/Krause haben viel zum Thema lernende Organisation geforscht und ebenfalls ähnliche Faktoren identifziert. Und zuletzt hat Google mit seinem Projekt Aristotle bestätigt, dass Angstfreiheit, Verlässlichkeit, Struktur & Klarheit, Bedeutung und Selbstwirksamkeit die wichtigsten Faktoren sind, wie Teams zusammenarbeiten sollten – dieses „Wie“ ist wichtiger als das „Wer“ in Bezug auf die Teamitglieder. Amy Edmondson von der Harvard Business School mit ihrem Konzept von der Psychological Safety, als die psychologische Sicherheit, die die Basis für gute Teamarbeit ist, hat Googles Projektergebnisse ebenfalls bestätigt. Du siehst, das Thema ist gut erforscht, wir haben bisher in der Wirtschaft oder in unseren Institutionen nur nicht danach gehandelt. Und genau das wollen wir mit kokoro verändern, denn wir machen die weichen Faktoren in Echtzeit transparent messbar und somit auch gezielt verbesserbar für die Teams. Wir helfen somit notwendige Ganzheitlichkeit umzusetzen. Kokoro ist darüber hinaus auch zentral in der digitalen Transformation, in der die Unternehmen aktuell stecken – denn sie bedeutet viel Unruhe und besser funktionierende Teams können die auch besser verdauen und vorantreiben. Das wiederum hilft dem Unternehmen immens.

Das ganze Interview hier lesen.
 
 
 
   
 
 
      
 
 
 
   
 
 
 

Was ist Cross Generational Intelligence?
Ein Gespräch mit Dr. Isabell Lütkehaus im Working Women Podcast "Wir arbeiten dran"

Bis zu fünf Generationen arbeiten derzeit in deutschen Unternehmen (zusammen). Zwischen den jüngsten und ältesten Mitarbeiter*innen können bis zu 50 Jahre Altersunterschied liegen. Kann das funktionieren? In unserer vierten Folge von “Wir arbeiten dran - der Working Women Podcast” sprechen wir mit Dr. Isabell Lütkehaus. Als Mediatorin, Supervisorin und Executive Coach erlebt sie häufig Konflikte, die sich auch auf Generationenfragen zurückführen lassen. Ihre Expertise hat sie nun als Co-Autorin in ihrem Buch “Cross Generational Intelligence” niedergeschrieben, das im Frühjahr 2020 im Haufe Verlag erscheint.

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Starke Frauen porträtieren starke Frauen - im She's Mercedes Newsletter

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Warum Frauen in Führung gute Netzwerke brauchen

Doris Cornils ist freiberufliche Geschlechterforscherin und Projektleiterin von Pro Exzellenzia,  einem Programm, das Frauen aus der Wissenschaft dabei unterstützt, leitende Positionen in Wirtschaft, Verwaltung und Kultur zu erreichen. Das Hamburger Karriere-Kompetenzzentrum für Frauen wurde 2010 von den Hamburger Hochschulen ins Leben gerufen und 2016 mit dem Chefsache Award ausgezeichnet. Ein Gespräch mit Doris Cornils über Führungspositionen und männliche Strukturen in der Berufswelt.

EMOTION: Weshalb erreichen Frauen immer noch so selten Führungspositionen?

Doris Cornils: Eine entscheidende Rolle spielt die unterschiedliche Sozialisation von Frauen und Männern. Networking und Selbstdarstellung sind die erfolgreichsten Karrierekompetenzen. Männer lernen sehr früh, dass Verbündung, Solidarität und die Vernetzung mit anderen sehr produktiv sind und wie sie sich selbst und ihre Erfolge darstellen. Damit können sie später punkten. Frauen entwickeln ein anderes Verhältnis zu Solidarität und Konkurrenz als Männer. Sie lernen, eher bescheiden zu sein und sich alleine durchzukämpfen.
Das mischt sich mit strukturellen Bedingungen. Frauen sind historisch betrachtet noch nicht so lange in der Berufswelt etabliert wie Männer und treffen an vielen Stellen auf sehr männlich dominierte Umfelder. In diesen gelten die männlichen Sozialisationsregeln, was es Frauen schwerer macht einzusteigen. Auch das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein großes Thema, da noch immer die Frauen einen Großteil der Haus- und Sorgearbeit übernehmen.

Wieso halten sich die männlichen Strukturen in der Berufswelt so hartnäckig, obwohl sie offensichtlich bekannt sind?

Das lässt sich anhand vom "Thomas-Kreislauf" verdeutlichen. Die Allbright-Stiftung hat sich 2017 die Vorstände von Dax-Unternehmen angeschaut. Etwa fünf Prozent der Vorstandsmitglieder hießen "Thomas". Auch die Namen "Michael" und "Stephan" waren stark vertreten. Mehr Vorstandsmitglieder hießen Thomas oder Michael, als es insgesamt Frauen in den Vorständen gab. Auch neben ihren Namen hatten die Männer einiges gemeinsam: alle etwas älter als 50, ohne Migrationshintergrund und mit einem Abschluss in Wirtschafts- oder Ingenieurwissenschaften. Thomas verkörpert das "männliche Managerideal". Und dieses reproduziert sich. Aus der Forschung wissen wir, dass Männer sich gerne etwas Ähnliches, Vertrautes suchen. Thomas und Thomas sind sich vertraut. Sie gehen unbewusst davon aus: "Auf den kann ich mich verlassen." Die ZEIT hat sich 2018 das gleiche Phänomen im Bereich von Verwaltungen und Ministerien angeschaut und die sogenannte "Hans-Bremse" entdeckt. Thomas, Michael und Hans fördern sich untereinander und tragen so dazu bei, dass die oberen Führungsetagen homogen besetzt bleiben. Dabei läuft ganz viel über informelles Networking. Man(n) trifft sich abends in Bars, besucht gemeinsam Sportveranstaltungen und so weiter. Die meisten Jobs, gerade in gehobenen Positionen, werden über solche informellen Netzwerke vergeben und nicht über Stellenausschreibungen.

Wie können Frauen diese Hürden überwinden?

Männer verstehen Netzwerken oft als ein Tauschgeschäft („eine Hand wäscht die andere“), äußern pro aktiv, dass sie aufsteigen wollen und haben weniger Hemmungen, ihre Beziehungen spielen zu lassen, um etwas zu erreichen. Viele Frauen sprechen dagegen ungern über ihre Erfolge. Sie empfinden es als unangenehm und angeberisch und äußern eher selten, dass sie aufsteigen möchten. Dabei ist gerade das eine erfolgreiche Karrierekompetenz! Allein zu sagen: "Ich bin eine Aufstiegskandidatin" trägt zum Erfolg bei. Frauen versuchen, mit ihren Leistungen zu überzeugen, was häufig dazu führt, dass sie bleiben, wo sie sind. Denn wieso sollte ein*e Personaler*in Mitarbeitende versetzen oder fördern, die einen super Job machen, viel "weg arbeitet" und nicht denWunsch äußern, etwas zu ändern? Nur auf Leistung zu gehen führt ganz sicher zum Burn-out, aber nicht zum Aufstieg in Führungspositionen.
Wenn dann noch die Netzwerke und Mentor*innen fehlen, die den Aufstieg in Führung unterstützen, ziehen schlechter qualifizierte Männer häufig an gut ausgebildeten Frauen vorbei.


Pro Exzellenzia 4.0 unterstützt Hochschulabsolventinnen auf dem Weg in Führungspositionen.
In verschiedenen Qualifizierungsformaten werden aktuelle Karriere- und Führungskompetenzen angeeignet sowie Karriereentwicklungen, Networking und Austausch unterstützt und
durch die Öffentlichkeitsarbeit die Erfolge von Frauen sichtbar gemacht.
Das Projekt feiert im Jahr 2020 mit einer Veranstaltungsreihe ihr 10-jähriges Jubiläum.
Das Projekt Pro Exzellenzia 4.0 wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert. Projektträger ist die Hamburg Innovation GmbH. Projektlaufzeit: 01.01.2017 bis zum 31.12.2020.
 
 
 
   
 
 
      
 
 
 
   
 
 
 

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Gute Fragen an gute Frauen
 
Simone Glöckler gehört zum Initiatorinnen-Team des Hamburger Sisters March 2017, den Frauen*Barcamps Hamburg und veranstaltet im März 2020 in Zusammenarbeit mit dem Studio-Kino Hamburg die ersten Frauen*Festspiele. Getreu ihrem Lebensmotto »kopfstehen geht immer« wechselt sie gern zur Erweiterung der Sichtweise die Perspektive – ob bei ihrer Arbeit als Autorin oder ihrer Lieblingsbeschäftigung: Menschen zusammenzubringen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.

Ich arbeite richtig gut, wenn...
ich in einem Umfeld bin, in dem Diskussionen ohne Vorbehalte geführt werden können und Gedanken und Ideen ernst genommen werden. Auch wenn diese nicht umgesetzt werden, so müssen sie doch ans Licht kommen dürfen und gedacht werden. Und eben auch verworfen.

Das beschäftigt mich gerade:
Die Stärkung unserer Demokratie. Außerdem habe ich meinen "sicheren" Job als freie Mitarbeiterin bei einer Rundfunkanstalt nicht verlängert und so denke ich über neue Möglichkeiten nach, wo ich so arbeiten kann wie in der ersten Frage beschrieben.

Das will ich mit meiner Arbeit erreichen:
Bei meinem derzeitigen Projekt, den Frauen*Festspielen in Hamburg geht es mir um die Sichtbarkeit von Frauen* im Filmgeschäft. Denn die Geschichten, Figuren und Arbeiten von Frauen im Film müssen beachtet werden – eine Qualitätsdiskussion und Preisvergaben im Filmgeschäft können nur mit allen (!) Beteiligten vollzogen werden. Sonst ist dies einseitig und ungerecht.
Und für meine neue zukünftige Arbeit wünsche ich mir, dass ich mein Talent, Menschen zu verbinden, Kampagnen anzustiften und Events zu organisieren für die Stärkung einer gleichberechtigten Gesellschaft und Demokratie einsetzen kann.

Diese Frau begeistert mich:
Antje von Dewitz – sie hat das von ihrem Vater übernommene Unternehmen VauDe familienfreundlich, nachhaltig und gleichberechtigt (um)gestaltet. Sie zeigt damit: Es geht, Mensch muss es nur wollen! Sie zeigt ebenfalls, dass Frauen* sehr wohl führungsgeeignet sind. Zu Recht ist sie Unternehmerin des Jahres 2019.

Daran bin ich mit Karacho gescheitert:
Auf Biegen und Brechen etwas erreichen zu wollen – das klappte nie, da ich es zu verkrampft angegangen bin. Und an Hierarchien bin ich ebenfalls gescheitert – zu unbeweglich und verschlossen Neuem gegenüber.
 
 
 
   
 
 
      
 
 
 
 
 
   
 
 
 

Unser Ziel: Ihre persönliche Weiterentwicklung

Unter dem Motto #zusammenweiterkommen bieten der FKi und der EMOTION Verlag gemeinsam Trainings an, die in Hamburg, München und Frankfurt stattfinden.

Neue Termine im März:
Career Development - Karriere ist kein Zufall. Wie man berufliches Weiterkommen steuern kann.

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Frauennetzwerke:  
"Femtec Alumnae e.V."

Ich mochte den Tweet der österreichischen Journalistin Julia Pühringer: "Wichtig für Frauen: Bildet Banden. Auch wichtig: Bildet Bands. Bussi." Während es mit den Bands noch etwas hapert, nehmen sich gerade viele Frauen die Banden-Idee zu Herzen. In Großbritannien und den USA entstehen immer mehr "Women only"-Arbeitsplätze, und in Deutschland gewinnen Frauennetzwerke an Bedeutung. Ich möchte hier gerne in loser Reihe einige vorstellen. Diesmal: der Femtec.Alumnae e.V.. Vorgestellt von der Vorständin Pia Pohlmann-Delbridge.

„Noch immer sind die Studiengänge und Berufe im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sehr stark männerdominiert. Schon als Kinder bekommen wir gewisse Berufe häufig als eher „weiblich“ oder eher „männlich“ vorgelebt und wachsen mit entsprechenden Stereotypen auf. Bei der Berufswahl fällt es daher vielen schwer, sich eine unabhängige Meinung darüber zu bilden, was einem liegt und Spaß macht und in welche Richtung man sich entwickeln möchte.

Der Femtec.Alumnae Verein vernetzt hochqualifizierte, technikbegeisterte und engagierte Frauen mit einem akademischen Hintergrund in MINT-Fächern untereinander sowie mit Förderern und Partnern. Damit fördert der Verein nicht nur die eigenen Mitglieder, sondern schafft auch Vorbilder für andere Frauen und Männer.
Die Idee zur Gründung des Vereins entstand aus einem Career-Building-Programm der Femtec.GmbH. Das Programm unterstützt und fördert Frauen speziell während ihres Studiums im MINT-Bereich und bereitet sie auf ihre spätere Karriere vor. Ehemalige Stipendiatinnen dieses Programms schätzten das Netzwerk und den motivierenden Spirit auf den regelmäßigen Treffen so stark, dass sie dies auch über ihr Studium hinaus weitertragen wollten und den Femtec.Alumnae e.V. gründeten.
Der Verein hat drei grundlegende Ziele: Netzwerk leben, Karriere fördern und Vorbild sein. Der Bereich „Vorbild sein“ richtet sich mit unterschiedlichen Angeboten an Frauen in verschiedenen Alters- und Karrierestufen. Das Programm „Girls macht MINT“ soll beispielsweise bereits bei Mädchen in der 6. und 7. Klasse mit spielerischen Experimenten Interesse und Faszination für den MINT-Bereich wecken. Verschiedene Mentoring-Programme innerhalb des Vereins vernetzen die Mitglieder miteinander und stellen sicher, dass zum Beispiel Berufseinsteigerinnen von den Erfahrungen älterer Mitglieder profitieren können.

Die Vision des Femtec.Alumnae e.V. ist es, langfristig ein gesellschaftliches Umdenken zu erwirken, weibliche Vorbilder zu schaffen und damit Stereotype abzubauen. Ein großer Teil der Vereinsarbeit spielt sich in regionalen Gruppen ab, damit möglichst viele Mitglieder regelmäßig an Events, Vorträgen, Weiterbildungen, Mentoring- und Coaching-Angeboten teilnehmen können. Einmal im Jahr veranstaltet der Verein außerdem eine große Konferenz für alle Mitglieder in Berlin. An zwei Tagen halten vereinsinterne sowie –externe Expert*innen Vorträge und es wird Raum geschaffen, um die anderen Mitglieder kennenzulernen und zu Netzwerken. Die Themen der Vorträge reichen von technischem Fachwissen über aktuelle Themen, wie künstlicher Intelligenz, bis hin zu Soft Skills und Ansätzen, wie man mehr junge Frauen für den MINT-Bereich begeistert. Besonders spannend und inspirierend ist der Austausch innerhalb des Netzwerkes, da die Mitglieder aus ganz verschiedenen Berufs- und Lebensphasen sowie Branchen stammen. Oft ist man als Frau in MINT-Berufen (noch) die Ausnahme – im Femtec.Alumnae e.V. verbindet ihr MINT-Hintergrund die vielfältigen Mitglieder. Man fördert sich gegenseitig, schlägt sich für Jobs oder als Speakerinnen auf Konferenzen vor, findet Gemeinschaft, Sicherheit und Rückhalt. Dabei geht es jedoch nicht darum, einen Gegenpol zu den Männern der Branche zu bilden – denn nur gemeinsam kann es funktionieren."  


Das Netzwerk "Femtec.Alumnae e.V." wurde im August 2008 von Alumnae des Career-Building-Programms der Femtec.GmbH gegründet. Die inzwischen über 670 Mitglieder sind hochqualifizierte, technikbegeisterte und engagierte Frauen mit einem akademischen Hintergrund in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Der Verein möchte Frauen vernetzen, deren Karrieren fördern und durch die Vorbildfunktion der Mitglieder mehr Frauen ermutigen, sich beruflich im MINT-Bereich zu orientieren.
 
 
 
   
 
 
      
 
 
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